Einer meiner Tagesausflüge führte mich ins Fort Galle, das für mich mit Abstand touristische Erlebnis. Dabei handelt es sich um ein sehr altes Fort der Portugisen, das später durch die Holländer übernommen wurde. Das Fort auf der Mauer einmal zu umrunden dauert gute 2 Stunden. Die Stärke der Mauern ist dabei sehr beeindruckend, auch bekommt man ein Gefühl für die Größe der Kannonen des Forts. Leider befinden sich keinen Kanonen mehr dort. Innerhalb des Forts befindet sich ein sehr schöne Altstadt mit kleinen Gassen und Häusern. Dort findet man auch sehr viele Boutiquen und Cafés zum Stöbern unten Verweilen. Insgesamt alles sehr romantisch und natürlich für die Touristen hergerichtet.

Hier in der Nähe befinden sich einige Sehenswürdigleiten, die drei genannten kann man an einem Tag besuchen.

Zunächst fuhren wir mit dem TukTuk zum Mulkirigala, einem Tempel in einem Stein gehauen. Dabei handelt es sich um einen großen Felsbrocken, hinauf führen 600 Stufen. Gleich am Parkplatz würden wir mit Blumen begrüßt, diese soll man für gutes Karma auf dem Berg verteilen. Daneben hat uns noch ein Führer angesprochen, der hat uns schließlich auch auf den Berg geführt. Sowohl Blumen und Führer kosten natürlich Geld, das habe ich mir mit meiner Begleitung, einem russischen Fotografen, geteilt. Der Tempel bietet einige Gebetsräumen und natürlich sehr viele Budda—Statuen. Auf dem Gipfel wurde mir dann auch noch Glück zugesprochen, natürlich für Geld. Allerdings hatte man auf dem Tempel auch einen ausgezeichneten Blick über die Landschaft.

Der zweite Stopp war Wewurukannala, eine 40 Meter hohe Budda—Statue. Auch hier gab es etliche Gebetsräume und Statuen. Grundsätzlich darf man Betende in Sri Lanka nicht fotografieren, mein Begleiter hat das trotzdem getan. Die Tempelanlagen sind interessant, allerdings ähneln sich alle stark und irgendwann wird es für einen nicht in Religion interessierten Menschen langweilig. Auch hier galt es einen Eintritt zu bezahlen, in der Summe kommt dann Einiges zusammen.

Der dritte Stopp war Hummanaya Blow Hole, eine Wasserfontäne. Die Touristen und Einheimischen standen dort und haben gewartet, dass eine große Welle die Fontäne in die Luft schießen lässt. Für die Sri Lankaner hat das etwas mystisches, an diesem Platz werden auch viele Hochzeiten gefeiert. Interessanter fand ich allerdings das den Fischerhafen vor dem Blow Hole. Wir stoppten dort und ich konnte ein paar tolle Aufnahmen der Fischerboote im Sonnenuntergang machen. Bisher war das mein bester Shot.

Die Strände sind hier wirklich wunderschön und sehr einsam, man kann hier problemlos 30min laufen und trifft niemanden. Gleich zu Beginn meines Aufenthalts bin ich mit einer Gruppe Deutschen den Strand entlang gelaufen. Dabei sind wir gezielt zu den Hummer Fischern gegangen und wollten uns dort das Treiben ansehen. Allerdings würden wir schnell eingeladen das Netz aus dem Wasser zu ziehen. Um die so haben wir mit einer großen Gruppe einheimischer Fischer deren Fang aus dem Meer gezogen. Davor stand natürlich das Netz auszuwerfen, das scheinen die Fischer sehr früh zu machen. Dabei hängen sie die beiden Enden des Netzes jeweils an ein Boot und fahren dann mehrer Stunden an der Küste entlang. Erst danach folgt das stundenlange Ziehen an dem Netz, wir haben bestimmt 30min davon unterstützt. Der abschließende Fang war allerdings sehr winzig, ich kann mir nicht vorstellen, wie die wenigen Fische so viele Menschen ernähren können.

Ein anderes Mal bin ich in die andere Richtung gelaufen, die Schönheiten des Strandes ist einfach unendlich. Man kann problemlos Stunden laufen und sieht dennoch kein Ende in Sicht. Hier ganz in der Nähe befindet sich eine Lagune, ein Seitenarm trifft direkt auf den Strand. An einem der Folgetage habe ich mit zwei Einheimischen die Lagune per Boat befahren, viele Pflanzen und Tiere findet Mann hier. Leider war es schon dunkel und ich konnte nicht so viele Fotos machen.

Leider findet man in der gesamte noch Landschaft Müll, die Sri Lankaner werfen ihren Müll einfach in den Busch. Wenn man Sie fragt, dann sei der Müll an den Stränden von den Schiffen. Das ist aber eine Lüge, da es sich eindeutig um lokale Produkte handelt. Die Einwohner schätzen ihr Naturkapital nicht, das müssten sie aber, da sie ein anderes nicht haben. Aus meiner Sicht liegt es an der mangelhaften. Bildung und Infrastruktur. Die meisten Leute besuchend allerhöchstens die Grundschule für 6 Jahre, weiterführenden Schulen sind eher selten. Daneben gibt es kaum Mülleimern bzw. ein Entsorgungssystem. Der Müll wird eventuell noch gesammelt, dann aber verbrannt. Es herrscht einfach kein Bewusstsein für die Natur, leider.

Nachts verwandelt der Strand sich in eine lebendige Landschaft, was sich tagsüber in den kleinen Löchern verbirgt, beginnt Nachts zu krabbeln. Darunter sind Krebse, Schildkröten, Hunde und andere Tiere. Am Horizont sieht man in der Nacht ganz viele Lichter, jedes Licht steht dabei für ein Containerschiff. Alles was wir aus Asien bestellt muss an Sri Lanka vorbei.

Es wird Zeit ein paar weitere Worte über das Hotel zu verlieren. Sergio hat sich hier wirklich ein kleines Paradies aufgebaut. Zunächst liegt das Hotel sehr weit außerhalb der nächsten Stadt, man braucht ungefähr 30 Minuten mit dem TukTuk. Dadurch ist man hier, abgesehen von den weiteren Besuchern, äußerst ungestört. Selbst von den weiteren angrenzenden Hotelanlagen bekommt man sehr wenig mit. Da das Hotel einen direkten Anschluss an den Strand hat, ist man dort bei Spaziergängen ebenfalls ungestört. Lediglich tagsüber kann man den vielen Fischern begegnen und sogar ins Gespräch kommen.

Das Hotel selbst teilt sich in 2 Bereiche auf, dem Spa und der Strandseite mit Restaurant. Diese sind durch eine Straße getrennt. Auf beiden Teilen befinden sich mittelgroße Wohneinheiten, insgesamt schätze ich 10 Appartments. Die meisten Besucher sind Paare, dadurch ergeben sich somit maximal 20 Besucher gleichzeitig. Bestimmt die gleiche Menge ist hier an Personal beschäftigt, Gärtner, Hausdame, Kellner und Koch. Die Verdorgungslage ist also ausgezeichnet.

Verlässt man das Hotel, dann ist das allerdings anders. Auf dem Weg nach Tangalle, der nächsten Stadt, befinden sich sehr viele kleine Bretterbuden. Dort kann man Wasser, Süßes und ein paar Früchte kaufen. Um mehr kaufen zu können muss man in einen Supermarkt, der bietet dann aus allen Rubriken etwas an. Dennoch ist das nicht mit europäischen Verhältnissen zu vergleichen. Außerdem erscheint mir der Supermarkt sehr teuer, die Sri—Lankaner kaufen dort vermutlich nicht ein. Aber dennoch bekommt man alles notwendige Zeug, für spezielle Dinge muss man weitere Läden aufsuchen.

Das Hotel hat in beiden Bereichen einen Pool. Das ist recht angenehm, da das Meer sehr starke Wellen hat und ein Schwimmen fast unmöglich ist. Beim Baden versucht man dann lediglich unter den Wellen hindurch zu tauchen, dafür ist die Temperatur sehr angenehm. Der hohe Wellengang sollte ideal für Surfer sein, aber hier gibt es weit und breit keine Surfschule. Das von mir erwähnte Restaurant befindet sich ebenfalls am Strand, dort nimmt man Frühstück, Mittag und Abendessen direkt am Wasser ein.

Am zweiten Tag begann ich das Hotel und die Umgebung zu erkunden. Zunächst beginnt der Tag im Good Karma Hotel mit einem ordentlichem Frühstück, trotz der einsamen Lage ist das Angebot sehr reichhaltig. Hier werden viele Früchte und lokale Produkte verwendet, es gibt allerdings auch weißes Toastbrot mit Marmelade. Die Sri—Lanka essen das allerdings nicht, vermutlich gibt es das nur für die Europäer. Sonst hat das Hotel einen Privatstrand mit Hängematten, Liegen und Sonnenschirmen aus Kokospalmen. Insgesamt hat Sergio, der Besitzer des Hotels sehr viel Mühe und Liebe investiert.

Mein erster Spaziergang führte direkt zu den Hummerfischern, dort wurde ich gleich eingeladen das Treiben zu beobachten. Die Sri—Lankaner sind alle sehr nett und freundlich und das liegt wohl nicht an unserem Geld. Die Freundlichkeit liegt hier in der Natur der Menschen. Nach einer Stunde bin ich wieder ins Hotel zurück, da die Sonne sehr stark scheint und man zwingend auf seine Haut aufpassen muss, insbesondere ich. Dennoch habe ich einige Fotos von der äußerst traumhaften Landschaft gemacht. Die Sri—Lankaner wissen gar nicht zu schätzen welchen Wert das hat. Überall liegt Müll und Dreck rum, eine negative Seite der Insel.

Am späten Nachmittag bin ich dann noch mit einem TukTuk nach Tangalle gefahren, keine schöne Stadt zum spazieren. Die anderen Besucher berichten auch, dass es überhaupt keine schöne Stadt zum Spazieren gibt, hier muss man sich auf auf die Natur konzentrieren. Davon gibt es dann allerdings genug. In Tangalle habe ich in einem Supermarkt ein paar Besorgungen gemacht und ein paar Postkarten gekauft. Auch hier trifft man viele Deutsche und Europäer. In allen Städten gibt es unheimlich viele Läden und Stände, fast Jedermann verkauft hier Waren.

Auch hier ist der Verkehr fürchterlich, man muss wirklich auf sich aufpassen. Allerdings hatte ich einen sehr erfahrenen Fahrer an meiner Seite, die Fahrt hat auch nur wenige Euro gekostet und dauerte insgesamt 3 Stunden. Also für uns ein Schnäppchen.

Die Entscheidung Abends zu fliegen sorgt dafür, dass man den Tag noch nutzen kann. Allerdings zerteilt dann der Flug die Nacht in zwei Teile, für jemanden der beim Fliegen nicht schlafen kann furchtbar. So bin ich also total müde in Doha aus dem Flieger gestiegen, es galt den nächsten Anschluss zu bekommen. Der Flughafen von Doha ist sehr groß und beeindruckend modern, vermutlich ein Ergebnis von viel Platz und Geld. Am meisten beeindruckt hat mich, dass der Flughafen auf einer extra dafür geschaffenen Insel errichtet wurde. Um meine Wartezeit von 3h zu überbrücken habe ich mich in ein italienisches Restaurant gesetzt, hier lief Eros Ramazotti als Begleitmusik. Irgendwie ticken die Uhren auf der Welt doch alle gleich ☺️

Im Flieger nach Colombo hatte ich eine gesamte Sitzbank für mich, auch sonst waren nicht viele Menschen im Flieger. Das war im Gegensatz zum ersten Flug eine Genugtuung, der war voller Touristen. Allerdings bin ich dieses Mal selbst einer. Und landeten wir sehr pünktlich in Colombo, der das ganze Gegenteil von Doha ist, nämlich alt und klein. Allerdings bin ich sehr schnell durch die Passkontrolle gekommen, das hat mich überrascht. Doch anschließend wurde ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Plötzlich stand ich vor 50 Taxifahrern, alle gleich klein und mit noch kleineren Schildern in der Hand. Ich hatte zuvor einen Fahrer über das Hotel bestellt, er müsste also darunter sein. Nach ungefähr 10 Minuten haben wir uns aber gefunden.

Die anschließende Fahrt war ein Abenteuer. Zunächst machte ich Bekanntschaft mit der Flora und Fauna von Sri Lanka. Neben mir im Taxi saß eine untertassengrosse Spinne, der Taxifahrer versicherte diese sei ungefährlich und entfernte das Tier. Anschließend ging es weiter durch die verrückten Verkehr. In Sri Lanka herrscht Linksverkehr, überholt wird man dabei allerdings links und rechts. Selbstverständlich wird alles mit einem Hupen angekündigt, Oderberger besser noch mit permanenten Blinken. Die Entscheidung nicht selbst zu fahren war die Richtige. Unterwegs wurde dann die Straße wegen Reperaturen gesperrt, der Umweg kostete 1,5h. Geplant waren ursprünglich 3h, und so kam ich spät in der Nacht in meiner Unterkunft an.

 

Am Sonntag, den 21. September, ging es zu Aldo nach Miami. Der Ersteindruck wird später noch bestätigt, Miami ist ein anderes Florida. Groß, weit und künstlich sind nicht nur die Straßen, sondern auch der Strand und die Leute hier.

Key Largo ist eine Insel auf den Keys, über die gesamte Inselgruppe hinweg führt eine Straße. Man benötigt ungefähr 3 Stunden um die letzte Insel zu erreichen, über alle Inseln hinweg besteht eine vollständige Versorgung bzw. Infrastruktur.

Wir haben das erste Mal auf unserer Reise in einem Motel geschlafen, mieser Standard direkt an der Straße mit sehr lauter Klimaanlage. Allerdings ist es für die Verhältnisse auf den Keys sehr günstig, Augen zu und durch. Dafür bekommt es eine schlechte Bewertung.

Am ersten Tag (19.09.) auf den Keys haben wir mit Regen gekämpft, später kam die Sonne durch und wir sind in einen kleinen Park mit Strand gefahren. Abendessen gab es direkt ausm Publix, Sushi und Salat. Ein Tagesziel war zum Beispiel das Erkunden von Standorten um den Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang zu fotografieren. Ich hoffe die Bilder sind etwas geworden, zumindest habe ich viele Mückenstiche dafür bezahlt.

Am Samstag (20.09.) reisten wir nach Key West. Schon das ganze Wochenende führen Biker in diese Richtung, es findet heute ein großes Pokerturnier statt. In Key West gibt es ein Straßenfest, alles auf Biker ausgerichtet. Bier, Bikes und nackte Frauen, doch alle sind sehr nett und überall herrscht Partylaune. Am Abend hat es plötzlich angefangen zu regnen und das Sonnenuntergang versteckte sich hinter Wolken. Dafür habe ich noch einen kleinen Club fotografiert, das Bild findet ihr hier auf dem Blog.

Am nächsten Tag (14.09.) ging es schon wieder weiter, diesmal zu Peter und Annette. Die beiden Leben in Cape Coral und sind nach einem Gewinn der GreenCard nach Amerika ausgewandert. Sie verdienen ihr Geld mit dem Export von amerikanischen Autos, hauptsächlich nach Deutschland. Cape Coral ist stark geordnet und sehr deutsch, 25% der Bevölkerung hier sind deutschsprachig. Durch das Deutsche in Cape Coral unterscheidet es sich deutlich von dem Rest der USA. Peter hat ganz stolz erzählt einen hier einen Amerikaner zu kennen, verrückt. Hier zu wohnen kann ich mir nicht vorstellen, da kann man auch in Deutschland bleiben und die Heizung hochdrehen. Wenn USA dann aber richtig.

In Cape Coral gibt es also nich so viel zu erkunden und so mussten wir immer ein wenig den Ort verlassen um etwas zu erleben. Am 15.09. haben wir einen Strandtag in Fort Meyers gemacht. Den Tag darauf verbrachten auf Sanibel Island, eine schöne naturbelassene kleine Insel mit Shopping, Strand und Pizza. Am Strand wurden wir von einem kleinen Tornado überrascht, während ich mit dem kaputten Sonnenschirm und dem Wind kämpfte, entdeckte Linda Delphine am Strand. Das war nun schon das zweite Mal, dass wir Delphine direkt am Strand sehen.

Am letzten Tag in Cape Coral 17.09. hat es leider stark geregnet. Und da ich etwas aus einem Fotoladen benötige, begaben wir uns auf die Suche nach einem passenden Geschäft. Leider gibt es in Cape Coral kein Fotogeschäft, zumindest kein ordentliches. Und so haben wir beschlossen auf der Fahrt nach Key Largo einen Zwischenstopp in Miami einzulegen, dort gibt es ein ordentliches Fotogeschäft.

Map Cape Coral
 

Am späten Nachmittag (11.09.) erreichten wir das Haus von Luc, wie erwartet sehr freundlich und offen. Luc zeigte uns die Funktionen in seinem ganzen Haus und verschwand dann mit seinem Mitbewohner auf eine Boottour. Wir haben die Zeit genutzt und sind zu den Sandkeys gefahren, sehr schöner Strand weit ab vom Tourismus. Dort fotografierte ich den Sonnenuntergang und wir ließen den Abend vergehen.

Der nächsten Tag war geprägt von Schildkröten und Delphinen, Linde wollte unbedingt in einen Schildkrötenpark. Dort kann man Schildkröten füttern, ganz schön gefrässig die kleinen Dinger. Am Nachmittag machten wir einen ausgiebigen Spaziergang am Clearwater Beach, weißer Sand und Delphine. Man kann dort Delphine schwimmen sehen und das einfach vom Strand aus.

Map Largo

Christine, auch über Air BnB gebucht, begrüßte uns in Ihrem Haus (09.09.) mit Pool und allen Extras. Sie wartete schon auf uns und fuhr erst einmal mit ihrem Auto und den Hunden Gassi, das Benzin ist hier eindeutig zu günstig. 25 Dollar kostet eine Tankfüllung, da kann man auch dreimal täglich mit den Hunden fort fahren.

Am ersten Abend waren wir bei Chic dil A, sehr lecker dort und vor allem glutenfrei. Dort gibt es fastfood mit Hähnchenfilets, Salat und gutem Brot. Das Fleisch ist nicht fritiert, sondern gegrillt. Danach sind wir ins Bett gefallen. Am nächsten Morgen ging es mit einer Runde Pool weiter, Christine hat einen sehr gepflegten Pool. Alle Gastgeber haben uns bisher die Nutzung des ganzen Hauses erlaubt, allerdings empfinde ich das immer noch komisch einfach in die Häuser zu laufen und in den Betten zu schlafen. In der vollen Mittagssonne haben wir einen Spaziergang durch einen Everglades-Park gemacht. Ein paar gelbe Grillen, schwarze Schlangen und komische Vögel später fuhren wir völlig durchgeschwitzt nach Hause. Nach kurzer Pause gingen wir noch einmal kurz Shoppen, Converse für 45 $, ist das viel?

Der letzte Tag (11.09.) bei Christine begann, wie sollte es auch anders sein, mit einer Runde im Pool. Sorgsam packten wir die Koffer und fuhren zur Westküste Floridas, zwischendurch verlangte man 9,90 $ Maut von uns. Irgendwie nimmt das Thema Auto kein Ende, ich dachte im PlatePass ist die komplette Maut enthalten. Der nächste Stopp ist in Largo und er Gastgeber heißt Luc.

Heute (07.09.) ging es in die Nähe von Daytona Beach (Fort Orange), allerdings mit einem Zwischenstopp in Cocoa Beach. Überall wird am Strand gesurft, Linda ist begeistert. Großer fast weißer Strand mit ordentlich Sonne von oben. Trotz Sonnencreme spürte ich die Folgen schnell, Aloe Vera soll mir helfen. Also ging es weiter zu Jack.

Die zweite Unterkunft, auch über Air BnB gebucht, fanden wir bei Jack. Jack lebt allein in seinem Haus und hat für uns eine kleine Wohnung zurecht gemacht. Das große Bett werden wir genießen. Jack macht seinen eigenen Kombucha und musste ihn auch gleich vorführen. Er ist etwas kräftig im Abgang, schmeckt aber ansonsten super. Zu Abend haben wir in Red Robin Burger gegessen, einfache gute Burger.

Auf dem Heimweg haben wir noch in einem Publix gehalten. Im Gegensatz zu den bisherigen Publix war dieser voll mit Bio und alternativen Produkten, wir kommen wieder.

Linda hat sich gleich in die Kunst des Mixen einweisen lassen. Jack empfiehlt bei Halsschmerzen einen Drink + Zitrone. Er mixt einfach die ganzen Früchte und das Gemüse zusammen, dann wird das Zeug getrunken. Linda ging es am nächsten Morgen schon deutlich besser, ab heute ist er Dr. Jack.

Nach diesem wilden Frühstück mit Drinks und Käse, der hier in den Staaten sehr sehr teuer ist, ging es ab zum Strand. Jack hat uns eine Adresse genannt, frei Parken und freie Toiletten direkt am Strand. Der Strand ist wie erwartet weiß und das Wasser blau. Allerdings regnet es die ganze Zeit, warme Luft und warmer Regen fühlt sich seltsam an. Am Abend gab es frische Pasta aus meinen Händen.

Der nächste Morgen war schon der Tag der Abreise bei Jack. Mit Kaffee und einem weiteren Naturdrink sprach ich mit Jack über Autos, Wirtschaftskrise, Umwelt, Kreuzfahrten und über weitere wichtige Dinge. Er bedankte sich für die Gespräche und war auch ein wenig traurig über den Abschied.

3 Stunden liegen vor uns, allerdings mir einem Zwischenstopp in New Symrna Beach. Der Strand von gestern war immer noch toll, nur dieses mal ohne Regen. Nach zwei Stunden ging es dann auf die weite Fahrt nach West Palm Beach.

Map Daytona Beach
Nach einem sehr langem Flug von Berlin, über Amsterdam und Atlanta, nach Orlando haben wir unsere erste Unterkunft bezogen. Um dahin zu kommen mussten wir uns noch mit der Autovermietung rumschlagen, etliche Extras später suchten wir das Auto. In Amerika mietet man eine Klasse, läuft in die Garage und wählt einfach ein Modell. Aber erklären konnte und das keiner, jetzt aber ab ins Bett? Linda hat ein Bett über Air BnB gebucht, Lida und Diego hießen uns herzlichst willkommen. Nach einer kurzen Suche nach einem Geldautomaten fielen wir direkt ins Bett. Allerdings waren wir dadurch am nächsten Tag (05.09.14) früh auf und sind gleich losgezogen um zu Frühstücken, sehr köstlich waren die Crêpes von qarma crêpes. Gefolgt von einer Spritztour tagsüber durch Downtown Orlando, touristisch ist es gut organisiert, allerdings scheint das Nachtleben deutlich attraktiver zu sein. Und so umrundeten wir den Lake Eola, ein künstlicher See mit Schwänen und gestörten Eichhörnchen.

Danach ging es ab in die Millenia Mall, eigentlich ein einfaches ShoppingCenter. Aber es ist schweinekalt in den Räumlichkeiten, immer wird die Klimaanlage auf volle Stufe gestellt. Wir haben uns eine Prepaidkarte von t-mobile gekauft, nächster Stopp Victorias Secret. Was es dort zu kaufen gab bedarf wohl keiner weiteren Erklärung :)

Am späten Nachmittag kam dann was kommen musste, wir betraten einen amerikanischen Wallmart. Der Einstieg ist sehr leicht, Einkaufwagen geschnappt und zügig durch die Frischeabteilung und schon standen wir in der Wurst- und Käseabteilung. Nach sehr langer Suche fanden wir dann auch Käse, das was die Amerikaner unter Käse verstehen. Viel positiver war der Eindruck der glutenfreien Produkte bzw. von dem Regal der GF-Produkte. Das Angebot ist viel umfangreicher als bei uns in Deutschland. Das Erlebnis des Tages beendeten wir mit einem Rundgang durch die 50m Toastbrot Abteilung. Kein ordentliches Brot erhältlich, allerdings Toastbrot in allen Farben, Formen und Geschmäckern.

Zum Abend gab es noch Pizza in California Pizza Kittchen, natürlich glutenfrei und sehr lecker. Alkohol (hier: Wein) ist sehr teuer.

Der zweite Tag (06.09.14) in Orlando war durch schlechtes Wetter und Shopping in der Florida Mall geprägt. Die Klamotten sind etwas günstiger und reichlich vorhanden. Gleich gegenüber gab es im Olive Garden tolle Pasta für wenig Geld.

In der Wohnung von Diego und Lida wohnten auch zwei weitere Deutsche. Diese beiden sehr netten Personen (Lisa und Julian) erzählten uns einiges von ihren bisheriger Reise durch die USA, ihre 3 Monate Auszeit und viel Zeit ergaben einiges zu erzählen. Wir ließen den Abend mit amerikanischen Bier ausklingen. Morgen geht es nach Daytona Beach.

Map Orlando

Morgen um 06:00 Uhr in der Frühe geht es los, dann startet der Flieger zum ersten Zwischenstopp nach Amsterdam. Anschließend machen wir den großen Spring über den Teich. Dazu habe ich im Vorfeld extra noch eine kleine Perle für meine Kamera gekauft, mal schauen was das Objektiv so drauf hat. Die ersten Unterkünfte sind in Orlando gebucht, danach steht der weitere Plan noch nicht fest. Wohin die Reise geht wird spontan entschieden, solange das Wetter schön und der Tank voll ist kann alles passieren. Während der Reise gibt es erste Impressionen unter larodriguez.de, die Bilder folgen dann hier auf diesem Blog.

Ich bin Christian Wilke und wohne in Berlin. Mein Hobby ist die Fotografie, nicht mehr aber auch nicht weniger. Hohe Anspruche ziehen sich durch mein Leben und somit auch durch meine Fotografie. Allerdings steht darüber der Spass und Lust an der Fotografie. Aus diesem Grund bin ich auch nur mit der Kamera unterwegs wenn ich Lust dazu habe und das kann auch mal einen Monat nicht der Fall sein. Noch versuche ich mich an vielen Themen, werde mich früher oder später auf ein paar festlegen um mich zu spezialisieren. Wenn Du Fragen oder Anregungen hast, dann her damit.