Am zweiten Tag begann ich das Hotel und die Umgebung zu erkunden. Zunächst beginnt der Tag im Good Karma Hotel mit einem ordentlichem Frühstück, trotz der einsamen Lage ist das Angebot sehr reichhaltig. Hier werden viele Früchte und lokale Produkte verwendet, es gibt allerdings auch weißes Toastbrot mit Marmelade. Die Sri—Lanka essen das allerdings nicht, vermutlich gibt es das nur für die Europäer. Sonst hat das Hotel einen Privatstrand mit Hängematten, Liegen und Sonnenschirmen aus Kokospalmen. Insgesamt hat Sergio, der Besitzer des Hotels sehr viel Mühe und Liebe investiert.

Mein erster Spaziergang führte direkt zu den Hummerfischern, dort wurde ich gleich eingeladen das Treiben zu beobachten. Die Sri—Lankaner sind alle sehr nett und freundlich und das liegt wohl nicht an unserem Geld. Die Freundlichkeit liegt hier in der Natur der Menschen. Nach einer Stunde bin ich wieder ins Hotel zurück, da die Sonne sehr stark scheint und man zwingend auf seine Haut aufpassen muss, insbesondere ich. Dennoch habe ich einige Fotos von der äußerst traumhaften Landschaft gemacht. Die Sri—Lankaner wissen gar nicht zu schätzen welchen Wert das hat. Überall liegt Müll und Dreck rum, eine negative Seite der Insel.

Am späten Nachmittag bin ich dann noch mit einem TukTuk nach Tangalle gefahren, keine schöne Stadt zum spazieren. Die anderen Besucher berichten auch, dass es überhaupt keine schöne Stadt zum Spazieren gibt, hier muss man sich auf auf die Natur konzentrieren. Davon gibt es dann allerdings genug. In Tangalle habe ich in einem Supermarkt ein paar Besorgungen gemacht und ein paar Postkarten gekauft. Auch hier trifft man viele Deutsche und Europäer. In allen Städten gibt es unheimlich viele Läden und Stände, fast Jedermann verkauft hier Waren.

Auch hier ist der Verkehr fürchterlich, man muss wirklich auf sich aufpassen. Allerdings hatte ich einen sehr erfahrenen Fahrer an meiner Seite, die Fahrt hat auch nur wenige Euro gekostet und dauerte insgesamt 3 Stunden. Also für uns ein Schnäppchen.