Es wird Zeit ein paar weitere Worte über das Hotel zu verlieren. Sergio hat sich hier wirklich ein kleines Paradies aufgebaut. Zunächst liegt das Hotel sehr weit außerhalb der nächsten Stadt, man braucht ungefähr 30 Minuten mit dem TukTuk. Dadurch ist man hier, abgesehen von den weiteren Besuchern, äußerst ungestört. Selbst von den weiteren angrenzenden Hotelanlagen bekommt man sehr wenig mit. Da das Hotel einen direkten Anschluss an den Strand hat, ist man dort bei Spaziergängen ebenfalls ungestört. Lediglich tagsüber kann man den vielen Fischern begegnen und sogar ins Gespräch kommen.

Das Hotel selbst teilt sich in 2 Bereiche auf, dem Spa und der Strandseite mit Restaurant. Diese sind durch eine Straße getrennt. Auf beiden Teilen befinden sich mittelgroße Wohneinheiten, insgesamt schätze ich 10 Appartments. Die meisten Besucher sind Paare, dadurch ergeben sich somit maximal 20 Besucher gleichzeitig. Bestimmt die gleiche Menge ist hier an Personal beschäftigt, Gärtner, Hausdame, Kellner und Koch. Die Verdorgungslage ist also ausgezeichnet.

Verlässt man das Hotel, dann ist das allerdings anders. Auf dem Weg nach Tangalle, der nächsten Stadt, befinden sich sehr viele kleine Bretterbuden. Dort kann man Wasser, Süßes und ein paar Früchte kaufen. Um mehr kaufen zu können muss man in einen Supermarkt, der bietet dann aus allen Rubriken etwas an. Dennoch ist das nicht mit europäischen Verhältnissen zu vergleichen. Außerdem erscheint mir der Supermarkt sehr teuer, die Sri—Lankaner kaufen dort vermutlich nicht ein. Aber dennoch bekommt man alles notwendige Zeug, für spezielle Dinge muss man weitere Läden aufsuchen.

Das Hotel hat in beiden Bereichen einen Pool. Das ist recht angenehm, da das Meer sehr starke Wellen hat und ein Schwimmen fast unmöglich ist. Beim Baden versucht man dann lediglich unter den Wellen hindurch zu tauchen, dafür ist die Temperatur sehr angenehm. Der hohe Wellengang sollte ideal für Surfer sein, aber hier gibt es weit und breit keine Surfschule. Das von mir erwähnte Restaurant befindet sich ebenfalls am Strand, dort nimmt man Frühstück, Mittag und Abendessen direkt am Wasser ein.